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Surfer Arthur Bourbon auf STRIKE magazin

Interview mit Surfer Pro & Filmemacher Arthur Bourbon

Der Free Surfer und Reef Markenbotschafter Arthur Bourbon ist nicht nur ein geborenes Surftalent sondern hat sich inzwischen auch als Filmemacher etabliert. Auf dem diesjährigen Surf Film Fest Berlin feierte der Pro Surfer sein neuester Dokumentarfilm „Inna di Caribbean“ Premiere. In dem Film dokumentiert der Reef Brand Ambassador Arthur Bourbon seine Erlebnisse während seiner Entdeckungsreise durch die Karibik. Neben beeindruckenden Surf Impressionen und pittoresken Landschaften erzählt der Film zudem die Geschichte des traditionellen Wellenreitens, interviewt Einheimische und bringt uns den karibischen Lifestyle inklusive „Good Vibes“ Stimmung näher.  STRIKE magazin traf den Weltklassesurfer und Filmemacher Arthur Bourbon zum Interview in Berlin.

Interview mit Surfer Pro Arthur Bourbon auf STRIKE magazin

STRIKE magazin: Du bist in Guadeloupe aufgewachsen und mit 15 Jahren nach Frankreich gezogen. Warum hast du die Karibik verlassen?
Arthur Bourbon: Mein Ansporn war im Surfen weiterzukommen. Um dieses Ziel zu erreichen musste ich mehr reisen, trainieren und an mehr Wettbewerben teilnehmen. Wenn man auf einer Insel aufwächst, kommt irgendwann der Moment, in dem du die Insel verlassen musst, um in bestimmten Dingen weiterzukommen. Deshalb bin ich als Teenager nach Biarritz im Südwesten von Frankreich gezogen, wo ich bis heute lebe. Ich besuchte eine Surfschule, war frei und unabhängig ohne Eltern, lebte meinen Traum und konnte mich weiterentwickeln. Kurz danach habe ich auch mein erstes Sponsoring mit Reef bekommen, die mich inzwischen seit zehn Jahren fördern.

STRIKE magazin: Wie bist du zum Surfen gekommen und wann hast du angefangen?
Arthur Bourbon: Meine Eltern surfen ebenfalls, deshalb war das Surfen in meiner Kindheit allgegenwärtig. Ich erinnere mich, dass mein Vater mich immer auf seinem Longboard mitgenommen hat. Wann ich selbst das erste Mal gesurft bin weiß ich nicht mehr. Das ist bei mir vergleichbar mit dem Laufen. An die ersten Schritte erinnert man sich auch nicht, weil man noch zu jung war. Ähnlich war mein Erlebnis als ich das erste Mal in der Tube gesurft bin. Meine genaues Alter habe ich vergessen, aber nicht das beeindruckende Gefühl das ich hatte. Das Surfen begleitet mein gesamtes Leben und die Leidenschaft fürs Wellenreiten hat mich sofort gepackt. Ich bin meinen Eltern immer noch sehr dankbar, dass sie mich für das Surfen begeistert haben und ich liebe es mit ihnen diese Leidenschaft zu teilen.

STRIKE magazin: Wie ist ein normaler Tag im Leben eines Professionellen Surfers?
Arthur Bourbon: Alles beginnt mit dem Wetter bzw. der Surf Vorhersage. Da ich versuche immer zur rechten Zeit am richtigen Ort die perfekte Welle zu erwischen, fokussiert sich meine Tagesplanung immer auf meine Surfsessions. An der Atlantikküste ist es schwer gute Wellen zu finden, weil sich die Sandbänke schnell bewegen und die Wellen riesig sind. Geschätzt verbringe ich deshalb zweimal mehr Zeit die Wellen zu beobachten als eigentlich zu surfen. An Tagen an denen ich nicht surfe, konzentriere ich mich auf meine Filmprojekte oder halte mich mit Yoga, Muai Thai und Laufen fit.

STRIKE magazin: Immer auf der Suche nach der perfekten Welle zu sein bedeutet viel zu reisen. Wie oft bist du unterwegs?
Arthur Bourbon: Ich reise wirklich viel. Pro Jahr bin ich zusammengenommen ungefähr fünf Monate unterwegs.

Surfen in der Karibik auf STRIKE magazin

STRIKE magazin: Wie wählst du deine Surf Ziele aus?
Arthur Bourbon: Es kommt auch auf das jeweilige Projekt an. Manchmal suche ich nur die besten Wellen und reise dementsprechend zu bekannten Surf Spots wie Indonesien, Australien oder Hawaii. Diese Orte sind dank ihrer Traumwellen zu Recht als Surf Mekkas beliebt und dementsprechend intensiv ist die Surf Erfahrung. Allerdings erlebe ich auf diesen Reisen nichts Neues. Andere Male steht das Abenteuer und die Reise im Vordergrund. Ich liebe es fremde Länder und Kulturen zu entdecken abseits der bekannten Pfade und ohne zu wissen welche Art von Wellen mich erwartet. Da dass Surfen inzwischen weit verbreitet ist, findet man kaum noch unentdeckte Surf Spots mit den perfekten Wellen. Aber ich bin dadurch schon an beinahe unberührte Strände gekommen, wo ich nur mit meinen Freunden gute Wellen gesurft bin. Dieses Gefühl ist schwer in Worte zu fassen aber sehr emotional und wie ein wahrgewordener Traum.

STRIKE magazin: Welcher Surf Spot hat dich am meisten beeindruckt?
Arthur Bourbon: Wahrscheinlich Hawaii. Die Wellen sind einfach riesig und alles erscheint wie eine einzige Herausforderung sobald du im Wasser bist. Die Surf Kultur auf Hawaii ist allgegenwärtig und man versteht schnell warum die Insel das Surf Mekka schlechthin ist auch wenn Hawaii nicht mein Favorit unter den Surf Spots ist.

Surf Pro Arthur Bourbon auf STRIKE magazin

STRIKE magazin: Welcher Surf Spot ist dein Favorit?
Arthur Bourbon: Tahiti. Es ist schon lange her, dass ich dort war und außerdem war ich zu jung um die besten Wellen zur besten Zeit zu surfen. Deshalb steht Tahiti auf meiner Reiseliste ganz oben und ich plane bereits meinen Trip dorthin für nächsten Sommer.

STRIKE magazin: Neben dem Surfen drehst du auch Filme über das Wellenreiten. Wie kam es dazu?
Arthur Bourbon: Ich habe es schon immer geliebt Fotos zu machen, zu filmen und das Material anschließend aufzubereiten. Außerdem hatte ich oft das Glück mit bekannten Filmemacher oder Fotografen aus der Surf Szene zu reisen und viel von ihnen zu lernen. Ich finde es faszinierend, wie stark Filme Gefühle transportieren können und genau diese Emotionen möchte ich mit meinen Filmen den Zuschauern vermitteln. Wenn ich den Zuschauern ein Lächeln in ihr Gesicht zaubern konnte weiß ich, dass ich sie positiv bewegt habe und das macht mich glücklich.

STRIKE magazin: Was möchtest du mit deinem neuen Dokumentarfilm „Inna di Caribbean“ erreichen?
Arthur Bourbon: Zu allererst möchte ich meine Erlebnisse mit den Zuschauern teilen und sie inspirieren zu reisen, zu surfen und die Karibik zu entdecken. Außerdem möchte ich ihnen die karibische Kultur und Menschen näher bringen mit all ihren Werten, Facetten, herrlichen Landschaften und nicht zu vergessen dem besonderen Vibe.

STRIKE magazin: Was ist das Besondere an deinem neuen Film?
Arthur Bourbon: Die karibischen Inseln sind nicht besonders bekannt unter den Surfern und mit meinem Film wollte ich den Zuschauern meine Vision der Karibik sowie den Lifestyle und das Wellenreiten dort näherbringen. Beispielsweise gibt es auf Martinique bei den Einheimischen eine spannende Surf Tradition.

Interview mit Surfer Arthur Bourbon auf STRIKE magazin

STRIKE magazin: Was war dein emotionalster Moment während der Dreharbeiten?
Sehr bewegt hat mich Pascal Bilon auf Martinique kennenzulernen. Er erzählte uns davon wie afrikanische Sklaven in der Karibik zum Surfen kamen. Jeder denkt an Hawaii als Geburtsstädte des Wellenreitens aber niemand vermutet ähnliche Entwicklungen in der Karibik. Umso spannender fand ich die karibische Surf Geschichte zu hören. Diese besteht darin auf dem Stamm eines heimischen Baums namens Bwa Flo zu surfen. Das Ganze fängt damit an in den Wald zu gehen und den Stamm mit den richtigen Maßen auszuwählen, zu fällen und dann letztendlich darauf zu surfen. Auf uns wirkte diese Art von Wellenreiten schon fast mystisch.

STRIKE magazin: Zum Schluss noch ein Tipp für Surfbeginner?
Arthur Bourbon: Machs richtig und fang klein an, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Wichtig ist zudem die Wahl des richtigen Surfboards und des richtigen Surf Spots entsprechend dem Surf Level. Wellenreiten kann zu Beginn schwer sein und zudem gefährlich, deshalb sollte man sich nicht selbst überschätzen. Und letztlich ist der beste Surfer nur der, der am meisten Spaß daran hat.

Arthur Bourbons Film „Inna di Caribbean“ wird aktuell noch auf verschiedenen Surf Festivals in Europa präsentiert und ist ab Oktober kostenlos auf Reef.com zu sehen. Einen Vorgeschmack zu dem Dokumentarfilm gibt es in folgendem Teaser auf STRIKE magazin.

Redaktion: Nina Ilnseher | Fotos: Arthur Bourbon, Reef, PR

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